Zittern am ganzen Körper, auch bekannt als generalisiertes Zittern, ist ein Phänomen, dass Du möglicherweise schon einmal erlebt hast. Es umfasst unwillkürliche Bewegungen, die den gesamten Körper betreffen können und wird häufig durch emotionalen Stress oder psychologische Faktoren wie Angst oder Traumata ausgelöst. Solch ein Zittern kann Dir als sehr intensiv und störend erscheinen, auch wenn es psychologischer Natur ist, sind die Symptome dennoch real und fühlbar.

Diese Art des Zitterns ist für viele besorgniserregend und führt oft zur Frage nach der Ursache und möglichen Behandlungen. Die genauen Mechanismen hinter dem Zittern am ganzen Körper sind komplex und können in physischen Situationen wie Kälte oder während emotionaler Zustände auftreten. Obwohl es normal sein kann, empfinden es manche Personen als Zeichen einer tieferliegenden Gesundheitsproblematik, was eine diagnostische Abklärung rechtfertigt.

Eine Untersuchung durch eine medizinische Fachperson kann notwendig sein, um die genaue Ursache zu bestimmen und darauf basierend eine geeignete Behandlung zu finden. Verschiedene Ansätze, zu denen sowohl therapeutische als auch medikamentöse Methoden zählen, können helfen, die Symptome zu lindern und der psycho-emotionalen Komponente, die das Zittern begleitet, entgegenzuwirken.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Zittern am ganzen Körper kann ein Zeichen für psychischen Stress sein.
  • Eine diagnostische Abklärung ist wichtig, um die Ursachen zu bestimmen.
  • Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden zur Linderung des Zitterns.
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Über mich

Hallo,

mein Name ist Andreas und ich bin 44 Jahre alt. Ich litt jahrelang unter einer Angststörung mit Panikattacken, Depressionen und Zwangsverhalten.

Falls Du mehr über mich erfahren möchtest und was mir persönlich am meisten geholfen hat, kannst Du das hier nachlesen.

Ursachen des Zitterns

Die Ursachen des Zitterns erschüttern den gesamten Körper, die Psyche

Zittern am ganzen Körper kann vielfältige Ursachen haben. Es ist wichtig, dass Du die Unterschiede zwischen den verschiedenen Faktoren verstehst, die zu diesem Symptom führen können, damit eine zielgerichtete Behandlung möglich ist.

Psychogene und Neurologische Faktoren

Zittern kann durch psychogene Ursachen wie Stress und Angst hervorgerufen werden. Diese psychischen Belastungen stimulieren das Nervensystem und können so zu körperlichen Reaktionen führen. Neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Multiple Sklerose zählen ebenfalls zu den Ursachen. Sie können durch Schädigung von Nervenzellen die Kontrolle über die Muskulatur beeinträchtigen.

  • Neurologische Erkrankungen:

    • Morbus Parkinson
    • Multiple Sklerose
  • Psychische Erkrankungen:

    • Generalisierte Angststörungen
    • Depression

Physische und Umweltbedingte Auslöser

Auf der physischen Ebene können Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder Schilddrüsenüberfunktion Zittern auslösen. Umweltfaktoren und Lebensstilentscheidungen wie Schlafmangel, hohe Arbeitsbelastung oder unausgewogene Ernährung können das Risiko erhöhen. Substanzen wie Nikotin, übermäßiger Kaffeekonsum, Alkohol und bestimmte Medikamente sind bekannte Auslöser.

  • Substanzen:

    • Nikotin
    • Koffein
    • Kokain
    • Alkohol
    • Bestimmte Medikamente
  • Lebensstil und Umwelt:

    • Schlafmangel
    • Hohe Arbeitsbelastung
    • Unaufgewogene Ernährung
    • Physische Erschöpfung

Es ist essentiell, diese Faktoren zu identifizieren, da sie direkten Einfluss auf das Zittern haben. Eine Anpassung des Lebensstils oder gezielte medizinische Behandlungen können erforderlich sein, um das Symptom zu lindern.

Diagnostik und ärztliche Abklärung

Eine psychisch angeschlagene, zitternde Figur, die sich einer medizinischen Untersuchung unterzieht

Wenn Du ein Zittern am ganzen Körper verspürst, ist es wichtig, dieses Symptom ärztlich abklären zu lassen. Der Weg zur korrekten Diagnose beginnt oft beim Hausarzt und kann Dich zu verschiedenen Spezialisten führen.

Vom Hausarzt zum Spezialisten

Dein Hausarzt ist in der Regel die erste Anlaufstelle. Hier wird Deine medizinische Vorgeschichte (Anamnese) erfragt, um mögliche Ursachen wie Stress oder neuropathische Störungen zu identifizieren. Auf Basis der Symptombeschreibung und des Verlaufs kann dein Hausarzt Dich an einen Neurologen oder Psychiater überweisen. Spezialisten können spezifische Formen von Tremor, wie den essentiellen Tremor oder orthostatischen Tremor, besser diagnostizieren.

  • Neurologe: Fokussiert sich auf körperliche Ursachen wie den Bewegungstremor und überprüft neurologische Funktionen.
  • Psychiater: Beurteilt psychische Aspekte, die zu einem Tremor führen können, insbesondere wenn psychosomatische Faktoren im Spiel sind.

Durchführung gezielter Untersuchungen

Während der diagnostischen Phase führt Dein Arzt gezielte Untersuchungen durch, die darauf ausgerichtet sind, die Art des Tremors und seine Ursachen zu erkennen. Es werden verschiedene Verfahren wie klinische Tests und Fragebögen genutzt, um zum Beispiel die Tremorfrequenz oder Kontraktionen besser zu beurteilen. Hierbei kann auch das Zeichnen von Spiralen oder Linien gefordert werden, um den Tremor zu dokumentieren.

  • Klinische Untersuchungen: Überprüfung von Neuropathie, motorischen Fähigkeiten und Muskelreaktionen.
  • Bildgebende Verfahren: Können verwendet werden, um physische Anomalien im Gehirn oder im Nervensystem zu identifizieren.

Der Prozess der Diagnosestellung ist umfassend und zielt darauf ab, eine präzise Ursache Deines Zitterns zu finden, um eine effektive Behandlung zu ermöglichen.

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Behandlungsmethoden

Bei der Behandlung von Zittern am ganzen Körper, insbesondere wenn es psychischer Natur ist, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die sowohl medikamentöse Ansätze als auch Psychotherapie und alternative Verfahren umfassen.

Medikamentöse Therapieoptionen

Für die Behandlung des psychogenen Tremors können Medikamente eingesetzt werden, die auf die Symptome abzielen und zu einer Stabilisierung beitragen. Dazu gehören:

  • Antidepressiva: Diese können helfen, wenn Dein Zittern mit Angststörungen oder Depressionen verbunden ist.
  • Neuroleptika: Sie werden eingesetzt, um psychische Erkrankungen zu therapieren und können ebenfalls zur Reduzierung von Tremorsymptomen beitragen.

Es ist wichtig, die Einnahme jeglicher Medikamente mit einem Arzt zu besprechen, um die richtige Dosierung und Verträglichkeit zu gewährleisten.

Psychotherapie und alternative Verfahren

Psychotherapie:

Psychotherapeutische Behandlungen können Dir Wege aufzeigen, wie Du mit Stress umgehen und das Zittern kontrollieren kannst. Mögliche Therapieformen sind:

  • Verhaltenstherapie: Hier lernst Du, Deine Verhaltensweisen zu ändern, um besser mit Stress umzugehen.
  • Gesprächstherapie: Diese kann Dir helfen, emotionale Faktoren zu erkunden, die zum Zittern beitragen.

Entspannungstechniken:

Zur Unterstützung der Psychotherapie oder als eigenständige Methoden können Entspannungstechniken nützlich sein:

  • Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung: Diese Techniken trainieren Deinen Körper und Geist, um Entspannung zu fördern und Tremor zu reduzieren.
  • Yoga, Meditation und Atemübungen: Diese Praktiken können Stress abbauen und haben sich als wirksam erwiesen, das Zittern zu lindern.

Es ist ratsam, diese Techniken unter Anleitung auszuprobieren, um sicherzustellen, dass sie korrekt ausgeführt werden und ihre volle Wirkung entfalten können.

Häufig gestellte Fragen

In diesem Abschnitt findest Du Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema psychisch bedingtes Zittern am ganzen Körper.

Welche psychischen Erkrankungen können mit Ganzkörperzittern einhergehen?

Bestimmte psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Panikattacken oder Posttraumatische Belastungsstörungen können mit Ganzkörperzittern einhergehen. Die Symptome sind dabei sehr real und können durch die psychische Belastung ausgelöst werden.

Wie kann man psychosomatisch bedingtes Zittern behandeln?

Psychosomatisch bedingtes Zittern kann durch Psychotherapie, Entspannungstechniken oder Medikamente zur Behandlung der zugrunde liegenden psychischen Erkrankung behandelt werden.

Kann anhaltendes Zittern auf eine tieferliegende psychische Störung hinweisen?

Ja, anhaltendes Zittern kann ein Anzeichen für eine tieferliegende psychische Störung sein, insbesondere wenn es ohne ersichtlichen äußeren Reiz auftritt.

Gibt es spezifische Symptome, die auf psychisches Zittern hindeuten?

Spezifische Symptome psychischen Zitterns können in Verbindung mit Stresssituationen stehen und mit weiteren Anzeichen psychischer Spannungszustände, wie erhöhter Herzrate und Schwitzen, einhergehen.

Inwiefern kann Stress oder Aufregung zu Zittern am ganzen Körper führen?

Stress und Aufregung aktivieren das sympathische Nervensystem, was zu einer Ausschüttung von Stresshormonen führt und physiologische Reaktionen wie Zittern am ganzen Körper auslösen kann.

Welche Strategien gibt es zur Linderung von innerlichem Zittern, das durch psychische Faktoren ausgelöst wird?

Zur Linderung von innerlichem Zittern, das psychisch bedingt ist, können Entspannungsmethoden wie Tiefenatmung, Meditation oder Achtsamkeitstraining hilfreich sein. Manchmal wird auch das sogenannte neurogene Zittern als Technik zur Stressreduktion eingesetzt.

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